HORIBA FuelCon kündigt Firmenneubau an

26. November 2019


HORIBA FuelCon, hundertprozentige Tochtergesellschaft von HORIBA und Teil von HORIBA Automotive Test Systems (ATS), ist auch ein Jahr nach der Übernahme in die HORIBA-Gruppe weiter auf Wachstumskurs. Auf einer Pressekonferenz – der auch Takashi Nagano, Vorstand des HORIBA ATS Board aus Japan, beiwohnte –, informierte Geschäftsführer Dr. Ingo Benecke heute über einen Firmenneubau im Technologiepark Ostfalen und konnte damit nur ein halbes Jahr nach Ankündigung der Standorterweiterung bereits konkrete Pläne vorlegen. Der Neubau soll Ende 2021 eingeweiht werden und rund 250 neue Arbeitsplätze schaffen.

Unter dem Projekttitel „Factory 2021“ entsteht ein Firmenneubau mit 3.000 m² Büro- sowie 7.000 m² Produktions- und Inbetriebnahmeflächen, der ab Ende 2021 bis zu 360 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten wird. Dafür wurde bereits zu Beginn des Jahres ein 29.000 m² großes Grundstück in unmittelbarer Nähe des aktuellen Standorts erworben und mit den Bauplanungen begonnen. Erklärtes Ziel ist es, die Baugenehmigung noch in diesem Jahr zu erhalten, um Anfang 2020 bereits mit den Arbeiten beginnen zu können.

Der weltweite Wandel der Automobilbranche hin zur Elektromobilität sorgt beim Anlagenbauer HORIBA FuelCon für massiven Aufschwung. Das Unternehmen aus Magdeburg-Barleben ist seit 20 Jahren auf Testlösungen für Batterien- und Brennstoffzellen spezialisiert und damit ein Pionier im Bereich der Elektromobilität. Die gesteigerte weltweite Nachfrage sowie die Rolle als „weltweites Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Batterien“ innerhalb der HORIBA-Gruppe sorgen seit Monaten für ein starkes Wachstum der HORIBA-Tochter, die nun mit einem Firmenneubau auf die gesteigerten Anforderungen reagiert.

 „Wir investieren am Standort Magdeburg-Barleben nicht nur 30 Millionen Euro in ein neues Gebäude, sondern schaffen in den kommenden Jahren auch bis zu 250 neue Arbeitsplätze, um von hier aus die Elektromobilität weiter voranzutreiben. Mit diesem Investment unterstreicht HORIBA noch einmal die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts Barleben. Damit sind wir nicht nur technologisch zukunftsfähig, sondern auch ein starker Arbeitgeber in der Region“, fasst Dr. Ingo Benecke die Bedeutung des Neubaus zusammen.

Einhergehend mit dem Firmenneubau der HORIBA FuelCon GmbH ist auch die Standortentwicklung im Technologiepark Ostfalen, über die Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, gemeinsam mit Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ebenfalls während der Pressekonferenz informierte. So ist neben den bereits bestehenden Standorten des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) sowie der Außenstellen des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM GmbH) der Aufbau des neuen „Center für Method Development“ (CMD) der Universität Magdeburg geplant.

Die entsprechenden Mittel dafür stellt das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung und sorgt damit für eine starke Konzentration von Innovationskraft und Automobilkompetenz am Standort Magdeburg-Barleben. Gemeinsam formen die Standorte der IKAM GmbH, des IGZ, der HORIBA FuelCon GmbH sowie des zukünftigen CMD den „E-Mobility-Campus“, der für Unternehmen wie auch qualifizierte Arbeitskräfte der Region gleichermaßen attraktiv ist.

Staatssekretär Ude betonte: „Die Automobilbranche steckt mitten im Strukturwandel. Die Entwicklung hin zur Elektromobilität, zum Leichtbau und zu klimafreundlichen Kraftstoffen stellt auch die Zulieferer in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Um unsere Unternehmen zu stärken, werden wir die Region Magdeburg-Barleben zum ‚E-Mobility-Campus‘ weiterentwickeln. Das starke Engagement von HORIBA FuelCon in dieser Zukunftsbranche gibt diesem Vorhaben kräftigen Rückenwind.“

Auch Rektor Prof. Strackeljan zeigte sich angetan und unterstrich: „Für die Universität Magdeburg ergeben sich hervorragende Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Vor allem aber bieten sich für unsere Absolventinnen und Absolventen, und da denke ich gerade auch an die internationalen, neue attraktive Jobmöglichkeiten in der Region.“


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