HORIBA MIRA: Zehn Monate nach dem Zusammenschluss

25. April 2016


Veranschaulichung des fortschrittlichen Emissionstestzentrums, das für rund 7,5 Millionen Euro im MIRA-Technologiepark gebaut werden soll.

Übernahmen bedeuten Veränderungen – eine Tatsache, der sich beide Unternehmen, HORIBA und MIRA, bewusst waren, als sie im Juli 2015 den entsprechenden Vertrag unterzeichneten. In diesem Fall waren die sich aus dem Zusammenschluss ergebenden Synergien, wie etwa die Erweiterung des Portfolios seitens HORIBA und des internationalen Geschäfts für MIRA, wichtiger. Beide Partner stimmten darin überein, merkliche Veränderungen für die Kunden zu vermeiden sowie ihren Mitarbeitern einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Seit der Übernahme hat HORIBA viel dafür getan, das neue Mitglied in der HORIBA-Familie willkommen zu heißen und ein Fundament für die gemeinsame Zukunft zu legen.

Wertvolle Investition

Bis heute investierte HORIBA über 27 Millionen Euro (22 Millionen britische Pfund) in die Ausstattung von MIRA. Das Geld fließt in signifikante Erweiterungen mehrerer bereits existierender Testanlagen und -ressourcen sowie in Verbesserungen des weltberühmten Testgeländes und der Infrastruktur im MIRA-Technologiepark. Zudem deckt es ein rund 7,5 Millionen Euro umfassendes Projekt (6 Millionen britische Pfund) für ein hochentwickeltes Emissionstestzentrum ab – das erste Projekt, das verschiedene Unternehmen der HORIBA Group zusammenbringt, darunter HORIBA Japan, HORIBA Europe und HORIBA MIRA. Das neue Testzentrum wird aus einer zentralen Prüfzelle mit Allrad-Prüfstand, drei individuell klimatisierbaren Vorbereitungsräumen und einem Vorbereitungsraum mit Umgebungstemperatur bestehen.

Unternehmensübergreifende Projekte und enge Verbindung

HORIBA hat nicht nur im finanziellen Sinne in MIRA investiert, es unterstützt das Unternehmen auch in seinem Bestreben, ein internationales Netzwerk aufzubauen. HORIBA stellte auf allen Fachmessen und Konferenzen seit dem Zusammenschluss HORIBA MIRA als Teil der Gruppe vor. Zusätzlich hießen viele hochrangige Führungskräfte von HORIBA die ehemaligen MIRA-Angestellten am Tag des Zusammenschlusses persönlich als neue HORIBIANER willkommen. Seither hatte das Personal bei vielen Treffen die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Die Teams bildeten eine gemeinsame, HORIBA ATS und HORIBA MIRA übergreifende Arbeitsgruppe, um eine kombinierte Strategie zur Unterstützung ihrer Kunden bei den 2017 in Kraft tretenden europäischen Emissionsvorschriften zu entwickeln. Im Gegenzug informieren die leitenden Angestellten von HORIBA MIRA ihre Mitarbeiter regelmäßig über HORIBA-Themen. Sogenannte „Open-Box“-Meetings erlauben es dem Personal von HORIBA und HORIBA MIRA, seine Erfahrungen auszutauschen. „MIRAs Firmenkultur und interne Werte sind denen von HORIBA sehr ähnlich, daher mussten wir uns nicht wesentlich anpassen“, sagte Dr. George Gillespie OBE, CEO von HORIBA MIRA Ltd. „Seit Juli 2015 haben sich selbstverständlich viele Gelegenheiten für uns ergeben, HORIBA-Niederlassungen in der ganzen Welt zu besuchen. Egal wo wir waren, immer wurden wir als Kollegen herzlich begrüßt und fühlen uns sehr privilegiert, Teil eines so freundlichen Unternehmens zu sein.“

Kundenloyalität

Eine weitere große Herausforderung für jedes Unternehmen ist es, nach einer Fusion das Vertrauen seiner Kunden zu behalten. HORIBA MIRA hat nicht nur erfolgreich das Zutrauen seiner etablierten Kunden bewahrt – die langjährigen Geschäftspartner sind sogar sehr erfreut über HORIBA MIRAs neuen Zugang zu den Mitteln und dem internationalen Netzwerk eines derart renommierten Unternehmens wie HORIBA. Sie nehmen die frische Dynamik in den spannenden Plänen für neue Anlagen und Möglichkeiten wahr, die HORIBA MIRAs globales Angebot verbessern und künftige Geschäftsbeziehungen der Kunden mit beiden Firmen sicherstellen. Dieser Erfolg lässt sich zumindest teilweise auf HORIBA MIRAs Kommunikationsstrategie zurückführen: Von Beginn an erläuterte das Unternehmen kontinuierlich die Vorteile des neuen Arrangements. Im operativen Geschäft war der Zusammenschluss für Kunden nicht wahrnehmbar. Insgesamt ist der Kundenstamm von HORIBA MIRA mit der Umsetzung des Zusammenschlusses zufrieden und freut sich darauf, zu sehen, wie MIRA in den kommenden Monaten und Jahren von der Verbindung mit der HORIBA Group profitiert.


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